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Herbstfest beim CVJM St. Georgen

Am Sonntag, 13. Oktober 2019, feiert der CVJM St. Georgen sein Herbstfest. Es beginnt mit dem Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Lorenzkirche. Dabei wirken eine Band, Jungscharen und Seekers mit. Die Predigt hält Damaris Märte vom CVJM-Landesverband.
Anschließend wird im Gemeindehaus gefeiert mit Kirchenkaffee, Mittagessen und großem Kuchenbuffet. Dieses Jahr wird es einen Escape-Room vom CVJM-Baden geben, außerdem, wie jedes Jahr, wird wieder ein tolles Kinderprogramm angeboten werden. Der CVJM lädt alle Mitglieder, Freunde, die gesamte Gemeinde und alle Interessierten sehr herzlich ein.

 

CVJM Flohmarkt
In diesem Jahr konnten wir bis jetzt wieder zwei CVJM-Flohmärkte durchführen. Den Bücherflohmarkt im April und den Riesen-Flohmarkt mit Pflanzenmarkt und Kuchenverkauf Ende Juni. Beim zuletzt genannten Flohmarkt belebten wir wieder einmal den ganzen Kirchenvorplatz, Gemeindehaushof und das Gemeindehaus mit allerlei Raritäten, Büchern, Spielen, Pflanzen usw. Der Pflanzenmarkt wird immer beliebter und somit hat er dieses Jahr wieder alle Rekorde gebrochen. Natürlich trug auch das schöne und heiße Wetter dazu bei, dass wieder viele Flohmarktinteressenten uns aufgesucht haben.
Aber dieses große Ereignis bedarf auch sehr vielen Helfern, über die wir im CVJM-Vorstand sehr dankbar sind! Für unsere Zukunft beim Flohmarkt sind wir auf der Suche nach neuen Helfern. Wer sich hier vorstellen kann mitzuhelfen oder Infos braucht, darf sich gerne bei Christoph Rosenfelder melden. Tel. 8879866.

 

Liebe Mitglieder und Freunde des CVJM St. Georgen,
zum Ende des Jahres freue ich mich immer sehr auf die neue Jahreslosung. Meist beschäftigt sie mich lange, ich lese Andachten und mache mir eigene Gedanken dazu. Die neue Jahreslosung ist eingebettet in einen Psalm:
„Suche Frieden und jage ihm nach!“ Psalm 34, 15
Interessant, dass der Frieden gesucht und gejagt werden soll. Das hört sich eher kämpferisch als ruhig an. Aber um was geht es denn in dem Psalm, was ist dem Schreiber, König David, wichtig?
Der Psalm ist ein Loblied auf Gott, auf seine Versorgung in Not und die Zusage, dass sich das Vertrauen auf Gott lohnt. David fordert den Leser auf, Gott zu loben und sich ihm anzubefehlen. Zudem fordert er die Kinder (oder seine Schüler) auf, zuzuhören und zu lernen, Gott zu fürchten. Er stellt die Frage:
Wer von euch will ein gutes Leben haben? (Vers 13)
Diese Frage ist für uns hochaktuell. Jeder sehnt sich doch nach einem guten, erfüllten Leben. Du nicht? Jugendliche fragen: Wie gelingt Beziehung? Wie finde ich meinen Platz im Leben? Was für einen Beruf soll ich wählen? Wo gehöre ich dazu, wie finde ich feste Freundschaften?
David gibt Antworten, wie man ein gutes, glückliches Leben findet. Er rät zur Ehrlichkeit (Vers 14), dem Abwenden vom Bösen und dem Suchen nach Frieden (Vers 15). Wer auf Gott vertraut, ist gut dran, selbst wenn er viel erleidet (Vers 20).
Frieden suchen und ihm nachjagen. Das gibt mir zu Denken. Frieden fliegt mir nicht einfach zu, ich muss ihm aktiv hinterher gehen. Frieden ist mehr als ein schönes, nettes Gefühl zur Weihnachtszeit, wenn leise der Schnee rieselt, die Geschenke gekauft sind und die Arbeit durch die Feiertage unterbrochen wird. Inneren Frieden finden wir nicht in uns selbst. Innerer Friede hängt immer an Gott. Die Bibel sagt uns, dass Jesus „unser Friede“ ist (Epheser 2, 14). Frieden mit Gott bekommen wir nur durch unseren Glauben an Jesus (Römer 5,1). Damit fängt jeder Friede an: mit einer versöhnten Beziehung zu unserem Schöpfer! Wenn ich mit Gott in Frieden leben darf, in Freimut vor sein Angesicht treten darf – weil Jesus den Preis für unsere Schuld und Scham am Kreuz bezahlt hat – dann kann ich auch lernen, mit mir selbst und anderen in Frieden zu leben. Wenn Gott nichts mehr gegen mich hat, er mich um Jesu Willen als gerecht, rein und makellos ansieht, darf ich auch barmherzig mit mir selbst umgehen. Frieden schließen mit meinen Schwächen und Fehlern, von denen ich eine Menge habe – natürlich ohne sich darauf auszuruhen. Und weil Gott nicht nur mir, sondern auch allen anderen Menschen seinen Frieden anbietet, darf ich auch die anderen annehmen und mit ihnen Frieden schließen.
Für den Frieden mit Gott hat Jesus einen hohen Preis bezahlt. Frieden ist unglaublich kostbar und so wichtig, darum rät uns David, nicht locker zu lassen, bis wir Frieden gefunden haben.
Wir wünschen Euch eine frohe, in diesem Sinne friedliche Weihnachtszeit und einen gesegneten Start ins neue Jahr!
Herzliche Grüße und Gottes Segen,
Pierre & Tabea Friedmann